Was ist die DÄGfA

Was ist die DÄGfA: Die älteste deutsche Akupunkturgesellschaft (1951), die sich für ein hohes Niveau in der Ausbildung von Ärzten engagiert.
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Wo hilft Akupunktur

Die Wirkung der Akupunktur ist bei unterschiedlichsten Indikationen durch zahlreiche Studien belegt.
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Akupunktur hat nicht geholfen?

Ihre Akupunkturbehandlung hat nicht ganz die erwünschte Wirkung zeigt. Das kann folgende Gründe haben:
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Was kostet Akupunktur

Die Kosten liegen bei 30 bis 70 Euro pro Sitzung. In einigen Fällen übernehmen die Krankenkassen die Kosten teilweise oder sogar ganz.
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Anwendungsgebiete Akupunktur


Die Akupunktur ist eine über 2000 Jahre alte Erfahrungsmedizin. Zu zahlreichen Indikationen gibt es zudem fundierte wissenschaftliche Studien. Unser Wissenschaftszentrum informiert hier regelmäßig über neueste Veröffentlichungen und auch in der Deutschen Zeitschrift für Akupunktur DZA - unserer Mitgliederzeitung - werden ausgebildete Ärzte jederzeit informiert.


Einige Akupunkturpunkte eignen sich auch gut zur Selbsthilfe durch Akupressur.

Im Folgenden wollen wir alsärztliche wissenschaftliche Fachgesellschaft Ihnen eine möglichst objektiveInformation über die Einsatzmöglichkeiten der Akupunktur bei verschiedenenKrankheiten und Krankheitszuständen zu geben. Dies ist allerdings auch bei größterSorgfalt nicht einfach:

Es ist in den letzten 30 Jahren gelungen, durch viele klinische wissenschaftliche Studien, die zunehmend auch die Anforderungen der modernen wissenschaftlichen Medizin erfüllen, die Effekte der Akupunktur am kranken Menschen zu untersuchen. Dazu gibt es gute Studien mit z.T. sehr großen Fallzahlen, sehr gutem Studiendesign, und in führendeninternationalen Fachzeitschriften veröffentlicht.

Allerdingsgibt es auch hier ein Problem: viele Studien prüfen die Akupunktur nach demklassischem Schema nur im Vergleich zu einer Akupunktur an solchen Punkten, dienicht dem klassischen Schema entsprechen. Solche Studien kommen dann häufig zudem Urteil, dass der Unterschied zwischen beiden Verfahren nicht „signifikant“ist und kommen daher dann zu dem falschen Schluss, dass Akupunktur nicht wirktbzw. nicht wirken würde. In Wirklichkeit haben solche Studien aber nur zweiunterschiedliche Verfahren miteinander verglichen: das klassisch-historischeund ein neues Experimentelles. GuteAkupunkturstudien vergleichen Akupunktur mit der mit aktuell üblichenTherapieverfahren einer Krankheit. Nur aus diesen Studien kann  festgestellt werden, ob Akupunktur besser oderschlechter wirkt als die “Schulmedizin.

Einweiteres grundsätzliches Problem wissenschaftlicher klinischer Forschung in derheutigen Medizin muss hier auch erwähnt werden: Wenn etwas in der Medizin als„wissenschaftlich erwiesen“ betrachtet wird, dann gilt das immer für einestatistische Berechnung mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von maximal 5 %. Auch der beste wissenschaftliche Nachweis und die bestemedizinische Überzeugung sind also nur eine Aussage der Wahrscheinlichkeit. Sobleiben auch manche medizinischen Verfahren auf der Strecke, wenn sie dieseMarke nicht erreichen und die Irrtumswahrscheinlichkeit nach biostatistischenRegeln größer als 5 % ist. Das gilt für alle medizinischen Prüfverfahren undist soweit auch korrekt und auch von uns als legitim anerkannt. Daher kommtandererseits aber der Widerspruch, dass für manche Krankheit ein Heilverfahrenzwar medizinisch als wissenschaftlich nicht erwiesen gilt, aber trotzdem imEinzelfall helfen kann.

Es gibt inzwischen sehr viele Metaanalysen zur Wirksamkeit der Akupunktur . Metaanalysen sind Zusammenfassungen undBeurteilung mehrerer Studien zum gleichen oder ähnlichen Thema.  Sie können allein schon deshalb zu einemnegativen Ergebnis über eine medizinische Methode kommen, weil die in derMetaanalyse eingeschlossenen Studien zu schlecht gemacht sind oder zu kleineFallzahlen haben oder zu unterschiedliche Methoden anwenden, als dass siegemeinsam beurteilt werden können. Dennoch sind Metaanalysen wissenschaftlichhochwertig und anerkannt. Die meisten dieser Studien laufen unter dem Stichwort„Cochrane“ (http://www.cochrane.de). Wenn solche Studien zu dem Ergebniskommen, dass keine Aussage getroffen werden kann, heißt das in der Regel nicht,dass die Akupunktur nicht wirkt, sondern dass bessere Studien notwendig sind.

DieAkupunkturdiagnostik und Einordnung vonKrankheitszuständen beruht auf einem anderen medizinischen System als diewestliche universitäre Medizin, nämlich auf den Prinzipien der TraditionellenChinesischen Medizin (TCM). Die TCM zeichnet sich durch ein individuellesVerständnis der Patientin/des Patienten und ihrer/seiner Krankheit aus.  Die meisten Studien folgen aus technischenGründen aber zumeist einem standardisierten Schema. D.h., dass vieles dafürspricht, dass die Akupunkturbehandlung in der Praxis zumeist besser ist als inden Studien, auch in den guten Studien.

Die Akupunktur gewinnt abernicht nur durch wissenschaftliche Studien zunehmende Bedeutung. Sowohl inDeutschland als auch international hat die Akupunktur amtliche Anerkennungerfahren:


1. Akupunktur ist Bestandteil der ärztlichen Gebührenordnung (GOÄ) inDeutschland

Im Jahre 1996 hat die Bundesregierung in der Gebührenordnung für Ärzte  die Nadelstichakupunktur als ärztliche Leistung mit 2 Positionen aufgenommen. Sie ist seitdem als ärztliches Behandlungsverfahren amtlich anerkannt.


2. Anerkannte Akupunktur-Weiterbildung für Ärzte

2004 hat die Bundesärztekammer  (Körperschaft des öffentlichen Recht ) (www.baek.de) dieAkupunktur als ärztliche Weiterbildung im Umfang von 200 Stunden mitanschließender Prüfung eingeführt. In einem ausführlichen Musterkursbuch  wird beschrieben, welche Kenntnisse Akupunkturärzte besitzen müssen undwelche Krankheiten sie damit behandeln können. Die Akupunktur ist auch hieramtlich anerkannt.


3. Gesetzliche Krankenversicherung

Seit 2007 übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für Akupunkturbehandlung unter bestimmten Bedingungen bei zwei Diagnosen entsprechend dem Beschluss des gemeinsamen Bundesausschusses.  Damit ist die Akupunktur prinzipiell auchhier im öffentlich-rechtlichen Raum anerkannt.


4. Weltgesundheitsorganisation WHO

Die WHO räumt der Akupunktur undChinesischen Medizin einen wichtigen Platz unter den traditionellenHeilverfahren ein.


5. Die amerikanische Gesundheitsbehörde (National Institutes of Health)hat seit 1999 als Unterabteilung ein National Center for Complementary and Integrative Health. Dieses Zentrum hat seit seiner Gründung 1.6 Milliarden US-Dollar zur Erforschung komplementärer Therapieverfahren ausgegeben.


Unter Berücksichtigung dieserHinweise geben wir hier wissenschaftlich basierte Informationen, beiwelchen Diagnosen der westlichen Medizin, Krankheitsbildern und BeschwerdenAkupunktur erfolgreich wirken kann.


Indikationsliste:
  1. Rückenschmerzen
  2. Kopfschmerzen/ Migräne
  3. Schulter-Armschmerzen
  4. Ellenbogenschmerzen
  5. Myofasziale Schmerzen
  6. Schlafstörungen
  7. Heuschnupfen

 

Wichtiger Hinweis/Disclaimer:

Mit diesen Artikeln können sich Ärzte und interessierte Laien schnell einen Überblick verschaffen über dieaktuelle Studienlage. Zudem sollen diese Formulierungen helfen, die Homepagesvon Ärzten und Kliniken seriös zu gestalten. Die Texte wurden fachlichund juristisch geprüft. Trotzdem kann keine Garantie übernommen werden, dassdiese Texte nicht unter wettbewerbsrechtlichen Gesichtspunkten angreifbar seinkönnten. Wer diese Texte für werbliche Aussagen verwendet, muss diese Texte selbst verantworten. Die Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur DÄGfA lehnen jede diesbezügliche Verantwortung ab. 

München April 2016 


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