Was ist die DÄGfA

Was ist die DÄGfA: Die älteste deutsche Akupunkturgesellschaft (1951), die sich für ein hohes Niveau in der Ausbildung von Ärzten engagiert.
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Wo hilft Akupunktur

Die Wirkung der Akupunktur ist bei unterschiedlichsten Indikationen durch zahlreiche Studien belegt.
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Akupunktur hat nicht geholfen?

Ihre Akupunkturbehandlung hat nicht ganz die erwünschte Wirkung zeigt. Das kann folgende Gründe haben:
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Was kostet Akupunktur

Die Kosten liegen bei 30 bis 70 Euro pro Sitzung. In einigen Fällen übernehmen die Krankenkassen die Kosten teilweise oder sogar ganz.
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Heuschnupfen

Das Immunsystem spielt verrückt

Für Empfindliche kann es schon Ende Januar losgehen. Die Augen tränen, die Nase tropft, der Heuschnupfen als Reaktion auf die ersten herum fliegenden Haselnusspollen
ist da. Wer Pech hat und auch auf später blühende Pflanzen wie Roggen oder Linden
allergisch reagiert, der kommt bis zum Frühherbst aus dem Niesen nicht heraus. Und er leidet obendrein vielleicht an Kopfschmerzen, an Juckreiz in der Nase, im Rachen und in den Augen, an Lichtempfindlichkeit und manchmal auch an Fieber.


Jeder fünfte Bundesbürger ist zeitweilig von der "allergischen Rhinitis", wie der Heuschnupfen medizinisch heißt, betroffen. In den Apotheken gibt es unzählige Tabletten, Tropfen und Sprays dagegen. Die meisten von ihnen helfen nur kurzfristig und fast alle haben unerwünschte Nebenwirkungen. Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) nennt den Heuschnupfen Bi Yuan, was übersetzt etwa "Nasenteich" heißt und auf die gestörte Flüssigkeitsabsonderung der Nasenschleimhaut hindeutet. Die TCM unterscheidet u.a. fünf klimatische Faktoren, die krank machen können: Wind, Hitze, Feuchtigkeit, Trockenheit und Kälte.

Den "Wind" vertreiben und die Abwehr stärken

Dabei ist nicht nur das Wetter selbst gemeint, sondern mit den klimatischen Begriffen werden auch die Krankheitssymptome beschrieben. Beim Heuschnupfen ist es z.B. die Kombination von "Wind-Hitze" oder "Wind-Kälte". Zum Therapiekonzept der sanften  Medizin aus Fernost gehört es deshalb, den "Wind" zu vertreiben. Das gelingt dem Akupunkturarzt, indem er die Abwehrfunktion der Lunge stärkt.

Dazu muss er den Fluss der Lebensenergie Qi (sprich:Tschi) regulieren. Er setzt Nadeln an immunaktivierende Punkte, etwa am Schlüsselbein, am Oberarm, am Handgelenk und am Daumen. Meist wird nach etwa acht Behandlungen eine langfristige Besserung des Heuschnupfens erreicht, mehr Erfolg verspricht eine zusätzliche Ohrakupunktur, die immunaktivierende Wirkung hat.
 
Allerdings: Bei besonders hartnäckigem Heuschnupfen wirkt die Akupunktur manchmal nicht perfekt. Hier kann eine individuell abgestimmte Kräuterrezeptur helfen, die als Tee eingenommen wird. Fragen Sie Ihren Arzt!

Allergien kommen oft aus heiterem Himmel und keiner kannsich die Ursache erklären. Das doppelt Fatale: Jeder Mensch kann zu jeder Zeit in seinem Leben allergisch reagieren. Und: Jede Substanz kann eine allergische Reaktion hervorrufen.

Die Allergene, also jene kleinen Teilchen, die die Allergie verursachen, gelangen entweder durch das Einatmen in den Körper (Pollen, Hausstaub, Schimmelpilze), über den Magen-Darm-Trakt oder die Blutbahn (Nahrungsmittel, Medikamente, Insektengift) oder durch Hautkontakt (Schmuck, Kosmetika). Das Immunsystem, das oft jahrelang problemlos mit allen möglichen Umwelteinflüssen fertig geworden ist, spielt plötzlich verrückt. So wie der berühmte eine einzige Tropfen das Fass zum Überlaufen bringt, so gerät das Abwehrsystem durch eine Winzigkeit außer Kontrolle und irrt nun gleich dreimal:
 
  1. Es kann bestimmte schädliche Substanzen nicht mehr von unschädlichen unterscheiden.

  2. Es bildet zu viele und obendrein die falschen Antikörper, um harmlose Eindringlinge zu bekämpfen.  So regt es die Zellen an, z.B Histamin auszuschütten (ein körpereigener Botenstoff, der als Vermittlersubstanz u.a. allergische Entzündungen erzeugt). Das Histamin löst in Nase und Lunge vermehrte Schleimproduktion aus, bewirkt Juckreiz und unter Umständen auch, dass der Blutdruck abfällt.

  3. Es speichert die falsche Abwehrreaktion als erfolgreich und reagiert nun immer so falsch auf weitere Kontakte mit dem Allergen.

Das Abwehrsystem ist im Ungleichgewicht

Manche Allergien sind nur lästig, andere können lebensgefährlich sein. Wer zum Beispiel auf Insektenstiche allergisch reagiert, muss mit einem schweren Schock - dem so genannten "anaphylaktischen Schock" - rechnen. Dies führt schlimmstenfalls zum Kreislaufzusammenbruch und zum Atemstillstand, wenn nach einem Stich nicht sofort behandelt wird. Das Gleiche gilt für Menschen, die besonders heftig auf Mandeln und Nüsse reagieren.

Akupunkturärzte behandeln Allergien, indem sie das Immunsystem wieder ins Gleichgewicht bringen. Sie suchen die entsprechende Leitbahn im Körper, den so genannten Meridian, und setzen dort die Nadeln. Immer wird an einem Punkt am oberen Rand der Ohrmuscheln eine Nadel gesetzt. Hier befindet sich nach Chinesischer Lehre der "Allergie- Punkt". Völlig zum Verschwinden bringen kann ein Akupunkturarzt die Allergie eines Patienten nur in seltenen Fällen. Aber er kann die Symptome zuverlässig lindern und die allergische Reaktion langfristig mildern. In vielen Fällen ist es notwendig, zusätzlich eine Ernährungsumstellung durchzuführen. Naturheilkundliche Akupunkturärzte wenden in bestimmten Fällen auch Eigenblutbehandlung sowie Homöopathie an.

Schulmediziner behandeln Allergiker - um die Empfindlichkeit (Sensibilität) zu
reduzieren - indem sie ihnen stark verdünnte Lösungen des allergieauslösenden
Stoffes spritzen.

Nur vorübergehend eine Hilfe: Hypo-Sensibilisierung

Ein Vierteljahr lang bekommt der Patient einmal wöchentlich eine Injektion unter die Oberarmhaut, wobei die Allergen-Konzentration stets gesteigert wird. Danach wird nur noch alle vier Wochen eine bestimmte Dosis gespritzt. Die Behandlung dauert rund drei Jahre. Danach haben etwa 90 Prozent der Insektenstichallergiker und 80 Prozent der Pollenallergiker weniger Beschwerden. Doch meist kommendie allergischen Reaktionen später wieder, oder es entstehen Allergien gegen andere Stoffe!


Von Patient zu Patient

 
"Es ging mir von mal zu mal besser"
Tanja Sartorius (16); aus München



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Die chinesische Medizin (auch Traditionelle Chinesische Medizin oder abgekürzt TCM genannt) wendet sich den Fragen von Krankheit und Heilen auf ganz andere Weise zu, als unsere westliche Schulmedizin
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