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Was ist die DÄGfA: Die älteste deutsche Akupunkturgesellschaft (1951), die sich für ein hohes Niveau in der Ausbildung von Ärzten engagiert.
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Wo hilft Akupunktur

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Was kostet Akupunktur

Die Kosten liegen bei 30 bis 70 Euro pro Sitzung. In einigen Fällen übernehmen die Krankenkassen die Kosten teilweise oder sogar ganz.
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Augenerkrankungen (Makula-Degenaration)

Schatten über dem Augenlicht

Ohne sie wäre die Welt für uns nur ein schwarzer, leerer Raum - die Netzhaut und ihr Zentrum, die Makula.Wie auf der lichtempfindlichen Schicht eines Films entstehen auf der gesunden Netzhaut Bilder. Erkrankt das Netzhautgewebe jedoch, leidet das Sehvermögen beträchtlich. Die chinesische Akupunktur stärkt sanft die Funktion der Netzhaut und beugt Schäden vor.

Werde ich blind? Die Frage quält Armin F. seit seinem letzten Besuch beim Augenarzt. In der Hoffnung, dass eine neue Brille seine Sehprobleme lösen könnte, hatte der 68-jährige Rentner aus Celle den Arzt aufgesucht. Doch was der ihm mitteilte,war für ihn ein Schock: "Altersabhängige Makula- Degeneration" hatte er festgestellt, eine Erkrankung der Netzhaut, die zu einer schweren Sehbehinderung führen kann.

"Es fing irgendwie ganz schleichend an!", erzählt Armin F. "Zuerst habe ich alles ein bisschen weniger scharf gesehen. Ich hab gedacht, das ist eben so in meinem Alter! Aber dann war auf einmal die Tischkante schief, der Bilderrahmen sah krumm aus, die Spalten in der Zeitung waren wellig. Meine Frau meinte, da stimmt was nicht. Sie hat mich dann zum Augenarzt geschickt." Der checkte Armin F.s Augen gründlich durch, besonders deren hinteren Bereich, die Netzhaut. Diese lichtempfindliche Membran kleidet das Auge innen aus und ist jener Teil, in dem die Bilder entstehen, die wir sehen.

Zunächst wurde Armin F.s Sehvermögen mit Hilfe eines einfachen Tests geprüft, dem so genannten Amsler-Test. Er musste dafür jeweils ein Auge zuhalten und mit dem anderen einen Punkt fixieren,der sich in der Mitte eines auf Papier gezeichneten Gitterfelds befindet.

Wie nahm er die Linien in der Umgebung des Punktes wahr? Verliefen sie gerade? Waren sie gekrümmt oder verschattet? "Als ich sagte, dass ich die Linien zum Teil unterbrochen und wellenförmig sehe, hat der Doktor gleich nachgefragt!" Die Untersuchung der Netzhaut mit dem Ophtalmoskop, einem Instrument zur Betrachtung des Augenhintergrunds, bestätigte den Verdacht des Arztes: Armin F. litt an einer krankhaften Veränderung der Makula, des inneren Bereichs der Netzhaut, der für das Scharfsehen unverzichtbar ist - etwa für das Lesen oder das Erkennen von Gesichtern. Ungefähr ein Fünftel aller Menschen über 65 leiden an einer Makula-Degeneration. Doch nicht nur mit dem Älterwerden steigt das Risiko, auch eine erbliche Vorbelastung, Kurzsichtigkeit, Entzündungen der Netzhaut, Rauchen sowie eine vitaminarme Ernährung gehören zu den Risikofaktoren. Zudem sind Frauen häufiger als Männer und hellhäutige Menschen öfter als dunkelhäutige betroffen.

Früherkennung ist wichtig

Das Auge ist wie ein Fotoapparat aufgebaut: Hornhaut und Linse entsprechen dem Objektiv, die Netzhaut ist mit dem Film vergleichbar, auf den durch die Linse Bilder projiziert werden. Ist der mittlere Netzhautbereich,die Makula, und insbesondere deren Zentrum, die so genannte Fovea erkrankt, kann es je nach Schweregrad zu einer starken Ein schränkung des Sehvermögens und somit der Selbständigkeit im Alltag kommen. Betroffene können dann nicht mehr Zeitung lesen, die Tastatur eines Telefons oder Computers bedienen oder die Gesichtszüge einer Person erkennen.

"Anstelle von scharfen Details erscheint in der Mitte des Sehfelds schlimmstenfalls ein dunkler Fleck!", erklärt der Augenarzt. Dennoch führt eine Makula-Degeneration nicht zur totalen Erblindung. Erstens verläuft die Erkrankung nicht immer dramatisch, oft stagniert sie plötzlich und ein akzeptables Sehvermögen bleibt erhalten. Zweitens geht selbst bei ausgeprägten Formen das Sehvermögen nicht völlig verloren, da die außerhalb der Makula liegenden Randbereiche der Netzhaut gesund bleiben - die Betroffenen können sich so zumindest räumlich immer noch orientieren.

Wie es überhaupt zu einer Makula-Degeneration kommt, ist nicht restlos geklärt. Fest steht, dass etwa Kurzsichtigkeit deren Ent stehen begünstigt, da die Netzhaut mehr beansprucht wird. Aber auch Entzündungen der Netzhaut können zu langfristigen Schäden führen. Tückisch ist an der Erkrankung zudem, dass sie zunächst oft gar nicht bemerkt wird. Wenn nur ein Auge betroffen ist, lenkt das gesunde Auge von der Sehstörung ab.

"Es ist von enormer Bedeutung, die Makula-Degeneration möglichst früh zu erkennen", erklärt Armin F.s Augenarzt, "da es heute verschiedene Therapiemöglichkeiten gibt, die das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen oder gar aufhalten können!" Um diese Chancen nützen zu können, sollten insbesondere ältere Menschen die Augen regelmäßig bei einem Facharzt untersuchen lassen.

Das Auge selbst wird nicht akupunktiert

Bei der Behandlung einer Makula- Degeneration werden seit einigen Jahren auch neuartige Verfahren erprobt. So können bestimmte Wirkstoffe in den Augapfel oder den Glaskörper gespritzt werden, damit sich keine krankhaften Netzhautgefäße mehr bilden. Erste Versuche einer Verpflanzung von gesundem Augengewebe in die Makula-Region geben ebenfalls Anlass zur Hoffnung.

Dass auch eine vitaminreiche Ernährung der Makula gut tut, zeigen wissenschaftliche Studien: Besonders Betacarotine scheinen den Krankheitsverlauf günstig zu beeinflussen. Diese Stoffe sind reichlich in Spinat, Paprika, Gurken, Mais, Möhren,Tomaten oder Eigelb enthalten. Ob allerdings Vitaminpräparate ebenso hilfreich sind, ist umstritten. Der Augenarzt verschrieb Armin F. trotzdem ein Präparat, das hochdosierte "Augenvitamine" sowie andere antioxidative Vitamine enthält - das sind Stoffe, die schädliche Sauerstoffprodukte von den Zellen fernhalten. Hoffnung setzt er aber auch auf eine uralte Methode, die die Funktion seiner Augen und die Gesundheit der Makula zusätzlich verbessern soll: die Akupunktur.

Die Behandlung bei Makulaschäden ist intensiv. 10 bis 20 Tage lang werden ein- oder zweimal täglich Akupunkturpunkte an den Händen, den Füßen, den Unterschenkeln sowie am Knie genadelt - niemals das Auge selbst! Aus Sicht der Chinesischen Medizin steht die Makula mit den Organen Milz, Leber und Niere in Verbindung. Ist die Lebensenergie Qi (sprich: tschi) dieser Organe gestört, löst Akupunktur die Blockade auf. Nicht immer aber liegen die gleichen Störungen zugrunde, weshalb der Akupunkteur seine Nadeln je nach Patient an unterschiedlichen Punkten setzen kann. Armin F. empfiehlt der Arzt zudem unterstützend ein Tai-Chi-Training speziell für die Augen - chinesische Augenübungen zur Verbesserung der Sehkraft. 

Von Patient zu Patient


"Ich kann jetzt viel besser lesen und schreiben..."
Selma Ots (88); aus Hannover


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