Was ist die DÄGfA

Was ist die DÄGfA: Die älteste deutsche Akupunkturgesellschaft (1951), die sich für ein hohes Niveau in der Ausbildung von Ärzten engagiert.
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Wo hilft Akupunktur

Die Wirkung der Akupunktur ist bei unterschiedlichsten Indikationen durch zahlreiche Studien belegt.
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Akupunktur hat nicht geholfen?

Ihre Akupunkturbehandlung hat nicht ganz die erwünschte Wirkung zeigt. Das kann folgende Gründe haben:
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Was kostet Akupunktur

Die Kosten liegen bei 30 bis 70 Euro pro Sitzung. In einigen Fällen übernehmen die Krankenkassen die Kosten teilweise oder sogar ganz.
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Geschichte Der DÄGfA?


Gegründet 1951, durch Gerhard Bachmann und Kollegen, ist die DÄGfA eine der ältesten Akupunkturgesellschaften der westlichen Welt. 

Die Zeit nach dem 2. Weltkrieg war geprägt von pragmatischem Handeln, auch in der Medizin. Damals war die Neuraltherapie nach HUNEKE sehr verbreitet: Viele Ärzte erlebten, wie mittels bloßer Injektion von Lokalanästhetika spontane Fernwirkungen als „Sekundenphänomen“ auftraten. So waren viele Praktiker offen für neue Therapie-Erfahrungen. In Frankreich hatte damals, über Indochina (heute Vietnam), die Akupunktur bei vielen Ärzten Eingang gefunden. De la Fuye (Militärarzt) war der Pionier der Akupunktur in Europa, der damals deutsche Kollegen nach Paris zur Ausbildung einlud. Dr. G. Bachmann reiste mehrfach mit den ersten Getreuen dorthin und hielt seit 1951 selbst Seminare in seiner Praxis in München. Internationale Kongresse in Paris (1952), auch in München (1954), belebten die Verbindung und weckten das Interesse an der damals einsetzenden Schmerzforschung. Diese konnte mit neuen Erkenntnissen aufwarten: Gate-control-Theorie (Melzack/Wall), Endorphine (HanJisheng, Pomeranz), Schmerzmodulation etc.


Großes Interesse an der Akupunktur entwickelte sich Anfang der 1970er Jahre, als durch Sportwettkämpfe erste Verbindungen mit China geknüpft wurden. Begeistert berichteten westliche Journalisten über Operationen unter reiner Nadel-Analgesie. Die Akupunkteure in Europa versuchten das Gleiche: In Wien wurden 1972 vom Team um Prof. Bischko Tonsillektomien schmerzfrei unter reiner Nadelanalgesie durchgeführt (Di 4 – Lu11 Dauerstimulation), ohne Lokalanästhesie und ohne Prämedikation! Dank Herget, Anästhesist an der Uni Gießen, wurde eine kombinierte Methode entwickelt und an einigen deutschen Kliniken bis in die 80er Jahre bei Herz-Lungen- Operationen mit Erfolg eingesetzt: Einleitung westlich (medikamentös sowie Intubation); dann ohne weitere Medikamente, elektrostimulierte Nadel-Analgesie über Stunden. Mehr als 3000 derartige Operationen sind dokumentiert.


Da in den ersten 20 Jahren des Bestehens der DÄGfkeine Originalliteratur über Akupunktur verfügbar war, wurden in der DÄGfA viele Erkenntnisse selbst erarbeitet bzw. aus der Elektro-Akupunktur nach Voll übernommen. Nogier,Inaugurator der Ohrakupunktur, hielt schon in den frühen 50er Jahren auf Einladung von G. Bachmann Kurse für unsere Gesellschaft. Als erster DÄGfA-Präsident (bis zu seinem Tod 1967) setzte Bachmann sich dafür ein,dass die unterschiedlichen Erfahrungen erprobt,erforscht und gelehrt wurden unter Einbeziehen auch der psychosomatischen und geistigen Aspekte.


Höhepunkte bildeten internationale Kongresse,so das 25jährige DÄGfA-Jubiläum 1976, das Rolf v. Leitner (Präsident 1970-1979) in der Berliner Kongresshalle organisierte. Fortbildungen wurden zweimal jährlich in Freudenstadt abgehalten im Rahmen der Tagung des ZÄN (Zentralverband der Ärzte für Naturheilverfahren),dem die DÄGfA beitrat. Inzwischen war China für Studienaufenthalte offen; 1977 reiste eine 20-köpfige DÄGfA Delegation erstmalig nach China und brachte neue Erkenntnisse, so auch in der adjuvanten Drogentherapie, heim. 


Seit Mitte der 1980er Jahre tagt die DÄGfA jährlich in der Akademie der Ärztekammer Hessen in Bad Nauheim. Seit Ende der 1980er Jahre ist die DÄGfA mit Seminaren und Referaten auch an der Medizinischen Woche in Baden-Baden beteiligt.


Weitere Höhepunkte wurden die von der 2014 verstorbenen Ehrenpräsidentin und Generalsekretärindes ICMART Frau Dr. med. W. Maric-Oehler an der Uni Mainz gestalteten Symposien „Akupunktur und Universität“.

Namhafte Schmerzforscher sowie Referenten aus China, USA, Japan, England, Frankreich,Finnland bereicherten schon damals wie heute diverse Kongresse und Symposien der DÄGfA.

Die Mitgliedschaft der DÄGfA in der Dachorganisation ICMART (International Council of Medical Acupuncture and Related Techniques) brachte viele weitere Kontakte mit Akupunktur-Freunden weltweit und Beteiligung an internationalen Kongressen.

Mit der Hochschule für TCM in Fuzhou besteht seit einem Studienaufenthalt eines DÄGfA-Teams1988 eine enge Verbindung. Die Fakultät versuchte als eine der ersten in China das Gemeinsame und Ergänzende östlicher und westlicher Medizin zu erforschen.

Das Lehrgebäude der TCM wurde in den Jahren immer tiefer durchdrungen und mit vielen Sonderkursen, einschließlich der chinesischen Arzneimitteltherapie CAT, im DÄGfA-Programm angeboten.


Gleichermaßen haben auch die somatotopischen Mikrosysteme, MAPS (Auriculotherapie, YNSA, NPSO-Siener, Mundakupunkturetc.) ein besonderes Gewicht in der Ausbildung dank der engen Verbindung der DÄGfA mit den Pionieren Nogier, Yamamoto und Gleditsch. 

Die jährlich stattfindenden Münchner Aku-Tage mit Gastdozenten der Harvard Universität vermitteln eine integrative Akupunktur, welche die Stärken der traditionell chinesischen Akupunktur, japanischen Akupunktur (Kiiko Style), der Mikrosystemakupunktur und Triggerpunktakupunktur auf den Punkt und den Dialog mit dem Körper in den Vordergrund bringt.  


Am 18.11.2011 feierte die DÄGfA ihren 60. Geburtstag in München.

Die DÄGfA hat derzeit mehr als 8.500 Mitglieder sowie einen aktiven „Stamm“ von rund 40 erfahrenen Dozenten und weiteren 30 Tutoren sowie 85 Qualitätszirkel-Leitern.


Berufspolitik: Im „European Council of Plurarility in Medicine“(ECPM) ist die DÄGfA seit Jahrzehnten aktiv; ebenso wie bei Verhandlungen mit den verschiedenen Gremien der Ärztekammern und Krankenkassen.


Die organisatorische Arbeit leistet das FZ-Team im DÄGfA-eigenen Haus in München, aktuell unter der Leitung von S. Schierl und K. Trinczek. Im Haus gibt es zudem einen Fortbildungsraum der regelmäßig für Kurse verwendet wird.


Das DÄGfA Wissenschaftszentrum berät beider Planung bis zur Durchführung von Akupunkturstudien und vergibt auch Forschungsaufträge. Daraus sind bereits mehrere bedeutsame Promotionen, Publikationen und Forschungsresultate entstanden. So soll die Akupunkturweiterentwicklung sowie das Verständnis für ihre Wirkwege und ihre Evidenz verbessert werden. 


Von Anfang an gilt in der DÄGfA das Bestreben,die Akupunktur wissenschaftlich zu erforschen,zur offiziellen Anerkennung zu bringen sowie eine fundierte Ausbildung zu vermitteln und das in respektvoller Offenheit und gegenseitiger Ergänzung der unterschiedlichen ost-westlichen Erfahrungen und Sichtweisen.

Dr. med. Jochen Gleditsch Ehrenpräsident der DÄGf



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