Was ist die DÄGfA

Was ist die DÄGfA: Die älteste deutsche Akupunkturgesellschaft (1951), die sich für ein hohes Niveau in der Ausbildung von Ärzten engagiert.
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Wo hilft Akupunktur

Die Wirkung der Akupunktur ist bei unterschiedlichsten Indikationen durch zahlreiche Studien belegt.
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Akupunktur hat nicht geholfen?

Ihre Akupunkturbehandlung hat nicht ganz die erwünschte Wirkung zeigt. Das kann folgende Gründe haben:
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Was kostet Akupunktur

Die Kosten liegen bei 30 bis 70 Euro pro Sitzung. In einigen Fällen übernehmen die Krankenkassen die Kosten teilweise oder sogar ganz.
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Gelenkschmerzen

Besser leben ohne Schmerzen

Ohne sie geht gar nichts - die Gelenke. Umso schlimmer, wenn sie plötzlich nicht mehr so wollen, wie sie sollen! Gelenkschmerzen können unseren Alltag ganz schön behindern und sollten ernst genommen werden, auch wenn sie zunächst ganz harmlos scheinen. Besonders wirksam und sanft hilft die Akupunktur - das zeigen neueste wissenschaftliche Studien.


Wer glaubt, nur alte Menschen hätten Gelenkprobleme, der irrt sich!", sagt der Orthopäde und Sportmediziner aus München. Wie gewohnt ist sein Wartezimmer auch an diesem Nachmittag gut belegt und es sind keineswegs nur Senioren, die hier auf die Sprechstunde warten. Angelika G., 47, zum Beispiel kennt man hier gut. "Ich gehöre inzwischen zur Stammkundschaft des Herrn Doktor!", scherzt die Bankangestellte, die seit Jahren an Schmerzen der Finger- und Handgelenke leidet. So heftig sind die Beschwerden zeitweise, dass es ihr manchmal Mühe macht, die Tastatur des Computers zu bedienen. "Chronische Polyarthritis" hat der Arzt festgestellt, eine dauernde Entzündung mehrerer Gelenke, die vorzugsweise die Hände bzw. Finger betrifft. "An manchen Tagen sind alle Fingergelenke hochrot, geschwollen und schrecklich druckempfindlich!", klagt Angelika G. und streckt die etwas steif wirkenden Hände aus. Die oberen Gelenke von Zeige- und Mittelfinger sind sichtbar verdickt. "Das bleibt!", sagt die Bankangestellte. "Die Verformung bildet sich nicht mehr zurück." Wie eine ganze Reihe von Gelenkbeschwerden ist auch die chronische Polyarthritis eine Autoimmunerkrankung: Aus bisher ungeklärten Gründen greift das Immunsystem körpereigenes Gewebe an, im Fall der Polyarthritis jenes, das die Gelenke auskleidet.
Knorpel, Knochen und Bänder, aber auch Sehnen, Schleimbeutel und Blutgefäße werden von der Dauerentzündung geschädigt. In späteren Stadien der Erkrankung können zu den Schmerzen ständige Müdigkeit, Gewichtsverlust und sogar Fieberschübe hinzukomen. "Frauen leiden häufiger an Polyarthritis als Männer", erklärt der Arzt, "eine typische Alterserscheinung ist die Krankheit aber nicht. Ich habe einen Polyarthritis-Patienten, der ist erst 27!".

Die Gelenke spiegeln unsere Lebensweise

Gelenkschmerzen - so genannte Arthralgien - können viele Ursachen haben. Oft sind Verletzungen oder nicht ausgeheilte Infektionskrankheiten wie Angina der Auslöser, am häufigsten gehen sie allerdings auf Rheuma zurück. Der Sammelbegriff umfasst 450 verschiedene entzündliche oder degenerative, also das Gelenk dauerhaft schädigende Gelenkerkrankungen - auch die Polyarthritis von Angelika G. gehört dazu, ebenso wie bestimmte Muskelerkrankungen oder Gicht, bei der ein zu hoher Harnsäurespiegel im Blut zu Gelenkbeschwerden führt. Und auch die Leiden der zwei älteren Damen, die sich im Wartezimmer des Orthopäden unterhalten, sind rheumatischer Natur: Arthrose, die häufigste Rheumaerkrankung.
"Der Doktor meint, dass ich bald ein neues Hüftgelenk brauche!", klagt die 76-jährige Elsbeth S. Das Gehen fällt der Rentnerin zunehmend schwer, vor allem das linke Hüftgelenk ist stark abgenützt und in seiner Beweglichkeit eingeschränkt. "Hüftarthrose 4. Grades", lautet der Röntgenbefund, ein Gelenkverschleiß in weit fortgeschrittenem Stadium,der einerseits altersbedingt ist, bei Elsbeth S. aber auch durch ihren Beruf als
Verkäuferin gefördert wurde: Jahrzehntelanges, ganztägiges Stehen hat die Hüftgelenke überdurchschnittlich beansprucht. Während bei der Arthritis die Gelenke akut oder chronisch entzündet sind, macht bei der Arthrose eine starke Abnutzung des Gelenks Probleme. Zunächst produziert die das Gelenk umschließende Kapsel nicht mehr genügend Gelenkschmiere, so dass die Knorpelgewebe der Knochen aneinander reiben und sich allmählich verbrauchen. Ist der Knorpel zerstört, scheuern die Knochen ohne den schützenden Knorpelpuffer aneinander und verletzen sich gegenseitig - der Grund, weshalb Arthroseschmerzen vor allem bei Bewegung auf treten. Da die Gelenkkapsel schrumpft, versteift das Gelenk zusehends, Bewegungen werden immer schmerzhafter und sind nur noch eingeschränkt möglich.

Akupunktur löst die Schmerzen

Vor allem die großen Gelenke von Knie, Hüfte und Schulter, aber auch alle anderen Gelenke einschließlich jene der Wirbelsäule können eine Arthrose entwickeln. Vieles kann dazu führen: Neben dem altersbedingten Verschleiß spielt oft eine falsche oder einseitige Belastung der Gelenke eine Rolle. Auch erbliche Veranlagung erhöht das Risiko, an einer Arthrose zu erkranken - oder gleich an mehreren: "Bei über der Hälfte meiner Arthrose- Patienten sind mehrere Gelenke von degenerativen Prozessen betroffen!", so der Münchner Arzt.

Nur in schweren Fällen wie bei Elsbeth S. rät der Orthopäde dazu, ein verbrauchtes Gelenk durch ein künstliches zu ersetzen - meist werden Knie-, Hüft oder Großzehgelenk so "erneuert". So lange wie möglich empfiehlt er allerdings seinen Patienten, selbst etwas dafür zu tun, dass das Gelenk nicht so schnell versteift. "Wer rastet, der rostet!", lacht der Orthopäde. "Die beste Arthrosebehandlung ist es, die Gelenke zu bewegen, ohne sie zu belasten. Ideal sind vor allem Schwimmen und Radfahren!" Reicht die Eigeninitiative nicht, therapiert der Arzt mit entzündungs- und schmerzhemmenden Medikamenten, knorpelaufbauenden Mitteln, Salben, Fangopackungen und Krankengymnastik. Vor allem aber auch mit den heilenden Nadeln der Akupunktur! Und das nicht erst, seit die positiven Ergebnissen der großen Gerac-Studie (German Acupunctur Trials) bekannt sind. Die viel beachtete Gemeinschaftsstudie der gesetzlichen Krankenkassen konnte endgültig belegen, was viele Ärzte seit langem aus ihrer Praxiserfahrung wissen: Die alte chinesische Heilmethode ist speziell bei arthrosenbedingten Gelenkschmerzen sehr wirksam. Vorausgesetzt, das erkrankte Gelenk ist noch nicht vollkommen zerstört und besitzt noch Selbstheilungskräfte, welche die Akupunktur aktivieren kann. "Bi-Syndrom" nennen Chinesen Gelenkbeschwerden - "Bi" heißt so viel wie "schmerzhafte Stauung". Ein Hinweis darauf, dass aus chinesischer Sicht die Erkrankung von einer Blockade des Qi (sprich: tschi), der die Gelenke versorgenden Lebensenergie herrührt. Die Akupunktur reguliert den gestörten Energiefluss: Bei akuten Schmerzen normalisiert der Akupunkteur das Qi, indem er besonders jene Punkte auf den Energieleitbahnen behandelt, die nahe bei den schmerzenden Bereichen liegen. Zusätzlich bringen auch Moxibustion, eine besondere Form der Akupunktur, bei der Hitze sowie Heilkräuter die stimulierende Wirkung der Nadeln verstärken, das Qi der Gelenke wieder in Schwung. Und das sogar auf Kassenrezept!

Von Patient zu Patient


" Durch die Arbeit am Computer war ich total verspannt"
Herbert Rauh (53); Aufbauleiter bei der Telekom


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