Was ist die DÄGfA

Was ist die DÄGfA: Die älteste deutsche Akupunkturgesellschaft (1951), die sich für ein hohes Niveau in der Ausbildung von Ärzten engagiert.
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Wo hilft Akupunktur

Die Wirkung der Akupunktur ist bei unterschiedlichsten Indikationen durch zahlreiche Studien belegt.
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Was kostet Akupunktur

Die Kosten liegen bei 30 bis 70 Euro pro Sitzung. In einigen Fällen übernehmen die Krankenkassen die Kosten teilweise oder sogar ganz.
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Allergien

Immunabwehr auf Abwegen

Bei Allergien spielt unsere Körperabwehr verrückt - die Folge sind tränende Augen, eine triefende Nase, juckende Haut... Ob Heuschnupfen oder Nahrungsmittelallergie, immer mehr Menschen sind betroffen und versuchen mit antiallergischen Medikamenten ihr Leiden in Schach zu halten. Oder mit den heilenden Nadeln der Akupunktur, die die durcheinander geratenene Abwehr besonders sanft regulieren.

Auf einmal geriet das Leben von Karin M. aus den Fugen. Sie verlor ihren Job als Erzieherin, kurz darauf wurde sie aus ihrer Wohnung gekündigt. Und dann kam auch noch diese Allergie. Mit einem Apfel begann es - aus heiterem Himmel: Nach wenigen Bissen schwollen ihre Lippen an, Bläschen brannten in und auf dem Mund, Gaumen und Ohren juckten höllisch. Es dauerte eine Weile, bis sie begriff, dass es der appetitliche Apfel war, der ihr so übel mitspielte! Doch nicht nur der. Fortan ließen beinahe alle Früchte die 28-Jährige leiden: Kirschen und Pfirsiche, Birnen und Pflaumen. "Obstallergie" schrieb der Arzt ins Krankenblatt. Die Erzieherin war ratlos: "So etwas hatte ich noch nie!" Doch gerade im Alter zwischen 20 und 30 treten Allergien häufig zum ersten Mal auf, so der Arzt, der Karin M. riet, künftig auf Früchte zu verzichten.
 
Von einem Allergologen, einem Facharzt für Allergien, wollte Karin M. mehr über die so
plötzlich aufgetretene Krankheit erfahren. Im Wartezimmer kam sie mit Leidensgenossen ins Gespräch, etwa mit Anna Z., 45, die unter verschiedenen Allergien leidet, und Josef H., 31. Der Bäckermeister erzählte von schweren Asthma-Attacken, sobald er morgens die Backstube betritt. Ursache seiner "Bäckerallergie", einer Berufskrankheit, seien Substanzen im Mehlstaub, der Backhefe und in "Mehlverbesserungsmitteln" - Stoffen aus Schimmelpilz - Enzymen, die Brötchen lockerer machen. Nur ein Berufswechsel, so hat Josef H. hier erfahren, kann ihn von seiner Allergie befreien.
 
Anna Z. wiederum, seit ihrer Kindheit allergisch auf Weizen und Milch, wusste lange nicht, dass sie auch kein Penicillin verträgt. Erst seit sie das Mittel vor kurzem wegen einer Mandelentzündung erhielt und daraufhin kollabierte, ist Penicillin für sie ein rotes Tuch: "Eine Stunde nach der Einnahme schwoll meine Luftröhre zu, ich bekam überall feuerrote Pusteln, mein Blutdruck fiel ab, mein Puls raste..."

Allergien sind oft psychisch bedingt

Bei Allergikern schießt das Immunsystem über das eigentliche Ziel hinaus. Es attackiert harmlose Stoffe wie Blütenstaub oder Erdbeerproteine, als handle es sich dabei um Antigene, also jene Substanzen, die das körpereigene Abwehrsystem als Krankheitsauslöser erkennt und gegen die es Antikörper bildet. Kommt es zu einem erneuten Kontakt, zerstören die Antikörper die Eindringlinge. Im Falle einer Infektion ist dies eine normale Immunreaktion, ohne die wir uns nicht gegen Viren oder Bakterien schützen könnten.
 
Bei allergischen Reaktionen wie Heuschnupfen, Nahrungsmittel- oder Arzneimittelallergien greift das Immunsystem körperfremde Eiweiße an, die unserer Gesundheit eigentlich nicht schaden. Beim ersten Kontakt mit einem solchen "Allergen", etwa Gräserpollen, wird es für dieses sensibilisiert und produziert passende Antikörper in den Mastzellen, das sind spezielle Immunzellen der Haut, der Schleimhäute sowie der Lunge und oberen Atemwege. Taucht das Allergen erneut auf, erkennen die Antikörper den vermeintlichen Feind und verbinden sich mit ihm, um ihn zu vernichten. Für die Mastzellen ist dies das entscheidende Signal, Histamin auszuschütten, den chemischen Stoff, der nun die qualvollen, allergischen Symptome hervorruft: Die Augen brennen, es kommt zu Niesanfällen, Asthma, Kopfschmerzen, Durchfall oder Hautausschlägen, schlimmstenfalls gar zum "anaphylaktischen Schock", bei dem Atmung und Kreislauf versagen.

Unser Immunsystem ist häufig überfordert

Allergiesymptome sind so mannigfaltig wie ihre Auslöser selbst, die Allergene - zu den häufigsten zählen Birken-, Hasel- und Gräserpollen, Nahrungsmittel wie Nüsse, Sellerie, Eier und Käse, aber auch Tierhaare, Insektengifte, Schimmelpilzsporen, Arzneistoffe oder Nickel. Das Metall löst eine Kontaktallergie aus, ein Hautekzem, das meist durch nickelhaltigen Schmuck oder Euromünzen hervorgerufen wird. Auch viele industrielle Zusätze in Lebensmitteln sind allergiegefährlich, etwa der Geschmacksverstärker Glutamat in Sojasaucen und Gewürzen, der das "Chinarestaurant- Syndrom" hervorrufen kann - Übelkeit, Kopfschmerzen und ein Taubheitsgefühl im Nacken. Gerade die Überfülle an Aroma-, Farb- und Konservierungsstoffen in unserer Nahrung sowie die zunehmende Verschmutzung der Luft machen Mediziner dafür verantwortlich, dass Allergien immer häufiger auftreten. Unser Immunsystem ist überfordert. Kommen noch Veranlagung, Stress oder eine Lebenskrise hinzu, kann plötzlich eine Allergie ausbrechen.

Abwehrkräfte behutsam lenken

Studien zeigen, dass allein rund 20 Prozent aller Deutschen an Heuschnupfen leiden, doppelt so viele wie noch vor 10 Jahren. Auch allergisch bedingtes Bronchial- Asthma ist auf dem Vormarsch, immer mehr sind Kinder betroffen. Eine Untersuchung des bayerischen Umweltministeriums zeigte, dass Stadtkinder 15 mal häufiger Allergien entwickeln als Kinder, die auf dem Land aufwachsen. Während diese oft übertriebener Hygiene ausgesetzt sind, lernt das Immunsystem von Landkindern früh, sich mit Baumpollen oder Tierausscheidungen auseinanderzusetzen, ein Training, das Allergien vorbeugt.
 
In der Regel werden die Allergie-Symptome mit antiallergischen Nasensprays, Augentropfen oder Antihistaminika bekämpft - Substanzen, die das allergieauslösende Histamin in den Zellen unterdrücken. Langfristig kann die Allergieimpfung oder Hyposensibilisierung helfen: Über Jahre hinweg werden dem Patienten steigende Mengen eines Allergens gespritzt, so dass er allmählich unempfindlich dagegen wird. Die Behandlung kann jedoch,wie jeder Kontakt mit allergenen Stoffen, zum anaphylaktischen Schock führen. Sanfter und an den Ursachen orientiert stabilisieren Ärzte die Abwehr, die nach der Chinesischen Medizin arbeiten: "Wind- Hitze" oder "Wind-Kälte" steckt aus ihrer Sicht hinter dem lästigen Jucken und Niesen - eine Energieschwäche der Lunge, die durch eine spezielle Diät, Kräuter und vor allem Akupunktur wieder ins Lot kommt. Der Arzt stimuliert bei der Nadelung jene Punkte an Körper und Ohren, die die Funktion der Schleimhäute und der Lunge regulieren. Gerade Pollenallergien lassen sich so ohne Nebenwirkungen erfolgreich behandeln. Vor allem, wenn damit schon früh begonnen wird, noch ehe der Heuschnupfen chronisch wird. Auch als Ergänzung einer schulmedizinischen Therapie setzen viele Allergologen die Akupunktur ein - Hautärzte, Internisten oder spezielle Allergiesprechstunden in Kliniken helfen hier weiter.

Von Patient zu Patient


"Seit drei Jahren geht es mir deutlich besser"
Kai Dünges (32); Diplom-Volkswirt aus Mainz


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Die chinesische Medizin (auch Traditionelle Chinesische Medizin oder abgekürzt TCM genannt) wendet sich den Fragen von Krankheit und Heilen auf ganz andere Weise zu, als unsere westliche Schulmedizin
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