Was ist die DÄGfA

Was ist die DÄGfA: Die älteste deutsche Akupunkturgesellschaft (1951), die sich für ein hohes Niveau in der Ausbildung von Ärzten engagiert.
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Wo hilft Akupunktur

Die Wirkung der Akupunktur ist bei unterschiedlichsten Indikationen durch zahlreiche Studien belegt.
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Akupunktur hat nicht geholfen?

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Was kostet Akupunktur

Die Kosten liegen bei 30 bis 70 Euro pro Sitzung. In einigen Fällen übernehmen die Krankenkassen die Kosten teilweise oder sogar ganz.
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Abwehrschwäche

Leichtes Spiel für Infekte

Bei nasskaltem Wetter holt jeder sich leicht einen Schnupfen. Doch was, wenn der nicht vergehen will? Dauernde Erkältung, Halsentzündung, Erschöpfung sind Alarmsignale: Wie steht es mit Ihrem Immunsystem? Abwehrschwäche entsteht meist nicht von heute auf morgen, oft ist sie Folge langjähriger, ungesunder Lebensgewohnheiten. Akupunktur hilft behutsam, die Immunkraft wieder herzustellen.


Erst vor vier Wochen saß der 4-jährige Max mit seiner Mutter im Sprechzimmer der Berliner Kinderärztin. Normalerweise ist der Junge vor Elan kaum zu bremsen, doch heute wirkt er blass und versteckt seinen Kopf am liebsten in Mamas Schoß. Nur mit bunten Gummibärchen kann die Ärztin das Kind überreden, "A" zu sagen und den Mund zu öffnen. Der Befund ist wie erwartet: Max ist schon wieder erkältet. Sein Rachen ist hochrot, die Mandeln vergrößert. Und auch die schmerzhafte Mittelohrentzündung hat sich zurückgemeldet. Max' Mutter ist besorgt. Ständig Husten, Hals- und Ohrenschmerzen - was ist mit ihrem Sprößling nur los? Sie möchte Max mit Antibiotika behandeln, doch die Kinderärztin ist zurückhaltend. Nur bei starkem, bakteriellem Befall - beispielsweise durch Streptokokken, die eine Mandelentzündung verursachen - fährt sie bei Kindern "schwere Geschütze" auf. Lieber möchte sie es nochmal mit einem pflanzlichen Mittel und Akupunktur probieren, auf beides sprechen Kinder nach ihrer Erfahrung gut an. Leichtes Fieber, nächtliches Schwitzen, eine gelb belegte Zunge und ein entzündeter, geschwollener Hals deuten aus Sicht der Chinesischen Medizin klar darauf hin, dass Max'"Abwehr-Qi" Unterstützung braucht. Die Ärztin will deshalb das Qi (sprich:tschi),die Lebensenergie, mit Akupunktur stimulieren und so die Selbstheilungskräfte des Kindes stärken.

Das kindliche Immunsystem braucht Krankheiten

Häufige Infekte sind bei Kindern nicht ungewöhnlich, besonders im Kindergarten stecken die Kleinen sich ständig an. Kein Drama, im Gegenteil: Schnupfen und Kinderkrankheiten wie Windpocken oder Röteln sind wichtig, damit das noch unreife, kindliche Immunsystem trainiert wird. Erkältungen werden oft durch Viren ausgelöst, mindestens 150 verschiedene sind bekannt. Um gegen sie immun zu werden, muss
sich der Mensch von Geburt an erst einmal mit den Erregern auseinandersetzen, ein Schutz bildet sich bis zum sechsten Lebensjahr aus. Die ersten Lebensjahre entscheiden also über eine gesunde Abwehr. Ärzte warnen deshalb besonders bei Kindern davor, voreilig Antibiotika zu verschreiben, die das Immunsystem passiv machen. Die Berliner Ärztin bestätigt aus ihrer Praxis: "Die Anfälligkeit von Kindern verringert sich dauerhaft, wenn man rechtzeitig, schon nach den ersten, wiederkehrenden Infekten, mit sanften Therapien wie Akupunktur und chinesischen Heilkräutern behandelt."
Ist Infektneigung bei Kindern in einem gewissen Rahmen normal, so stellt sie bei Erwachsenen ein typisches Zeichen für mangelnde Immunkraft dar. Die Managerin Marietta W., 45, aus Köln litt jahrelang an Abwehrschwäche: "Kopfschmerzen und eine laufende Nase waren bei mir der Normalzustand. Ich hatte ständig Husten und Halsentzündungen, fiel von einem Schnupfen in den nächsten und später kam auch noch eine chronische Bronchitis hinzu!", erzählt die Geschäftsfrau. "Am schlimmsten war aber, dass ich mich von Tag zu Tag schlapper und lustloser fühlte und überhaupt keinen Appetit mehr hatte!"

Der Darm spielt eine Schlüsselrolle

Als infektanfällig gilt, wer mehr als viermal jährlich unter Entzündungskrankheiten mit Allgemeinsymptomen wie Müdigkeit, Fieber oder Schwäche leidet. Am häufigsten erkranken die Atemwege - das Spektrum reicht von einer harmlosen Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) bis hin zu ernsten Lungeninfekten. Auch hartnäckige Pilzerkrankungen deuten auf eine verminderte Abwehr hin, die es den schädlichen Mikroorganismen leicht macht, sich als "Stammgäste" im Körper einzurichten. Nur selten steckt ein angeborener Immundefekt dahinter. Viel häufiger
sind es Ernährungsfehler, die zum Teil schon in der Kindheit ihren Anfang nehmen und das Darmmilieu schädigen, das mit seinem ausgedehnten Netz an Lymphgefäßen ein wichtiger Teil unseres Immunsystems ist.

Auch Marietta W.s Immunkrise begann mit schlechten Essgewohnheiten. Jahrelang hatte sich das Leben der Geschäftsfrau in Flugzeugen, Hotels, auf Konferenzen abgespielt. Ein Sandwich in der Zehn-Minuten-Pause, ein Stück Kuchen statt Abendbrot - für ein Mehr an "Esskultur" war selten Zeit. Obst und Gemüse waren auf ihrem Speiseplan rar - wichtige Quellen von Vitaminen, die Freie Radikale, also immunschädliche Sauerstoffprodukte, im Körper abfangen. Auch für die Zellen der Darmschleimhaut ist Rohkost lebenswichtig, da diese Zellulose enthält, aus der sich jene Zellen ernähren. Sämtliche Stoffe, die wir zu uns nehmen, absorbiert die Darmschleimhaut auf einer Riesenfläche von rund 300 Quadratmetern, die mit einem Flor hochaktiver Darmbakterien besiedelt ist. Die verwerten nicht nur unsere Nahrung, sondern erkennen und entschärfen auch krankmachende Bakterien. Als Barriere gegen Krankheitserreger ist eine gesunde Darmflora deshalb ein entscheidender Faktor für das Funktionieren des Immunsystems. Ist sie gestört oder überlastet, übernehmen andere Immunorgane ihre Abwehraufgaben mit, etwa die Lymphknoten oder Mandeln. Typische Entzündungsreaktionen sind die Folge: Mandeln und Lymphknoten schwellen an, Schleimhäute wie die der Nase oder der Bronchien entzünden sich. Leidet das Darmmilieu dauerhaft, werden auch diese Infekte chronisch und schwächen die Darmflora noch mehr.

Weniger Stress - mehr Abwehrkraft

Zu oft wird dann mit Antibiotika behandelt, die die Symptome zwar kurzfristig bessern, aber der kränkelnden Darmflora zusätzlich schaden und deren positive Bakterien zerstören. Nur eines kann das Immun-Chaos nun noch verschlimmern: Stress, zum Beispiel ein hektischer Lebenstil wie bei Marietta W. Stress beeinträchtigt die Immunabwehr enorm, ein eigener Forschungszweig, die Psycho-Neuro-Immunologie, erforscht daher die komplexen Zusammenhänge zwischen psychischem Stress, Hormonen, Nervensignalen und den Immunprozessen. Studien belegen, dass Menschen mit häufigen Atemwegsinfekten oft permanente seelische oder körperliche Belastungen haben. Dauerstress macht den Körper für Viren anfälliger: Bei Studenten im Prüfungsstress zeigten Tests ein vorübergehend drastisches Absinken der T-Helfer-Zellen, die eine zentrale Rolle in der Immunabwehr spielen. Zudem wird bei Stress vermehrt das Hormon Kortison ausgeschüttet, das seinerseits die Abwehrkraft mindert. Aus dem Tief kann nur eine dauerhafte Umstellung des Lebensstils führen. Sport, genügend Schlaf und vor allem eine vollwertige Ernährung stärken das Abwehrsystem.

Auch die Chinesische Medizin sieht diesen Zusammenhang: Menschen mit Verdauungsproblemen, so glaubt man in China, sind für Erkältungen besonders anfällig. Zur Stärkung der Abwehr empfiehlt die chinesische Ernährungslehre, zuckerhaltige, fette und tiefgefrorene Lebensmittel zu meiden und viel vitamin- C-reiche Gemüse wie Spargel, Mangold, Broccoli oder grüne Erbsen zu essen. Vorrangiges Ziel: Die Lebensenergie Qi muss wieder kraftvoll und befreit fließen! Auch Marietta W. kam durch die Bekanntschaft mit einem Arzt, der Chinesische Medizin praktiziert, zu dieser Erkenntnis. Nase und Hals, so lernte sie, seien für Chinesen "Türen zur Lunge". Sechs Monate Akupunktur harmonisierten ihr aus dem Gleichgewicht geratenes Lungen-Qi und vertrieben die Krankmacher "Hitze" und "Wind" aus ihrem Körper - der chronische Schnupfen und die Bronchitis verschwanden.

Von Patient zu Patient


"Ich schwöre auf Akupunktur..."
Sigrid Weißenborn (65); pensionierte Lehrerin aus Berlin


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Die chinesische Medizin (auch Traditionelle Chinesische Medizin oder abgekürzt TCM genannt) wendet sich den Fragen von Krankheit und Heilen auf ganz andere Weise zu, als unsere westliche Schulmedizin
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