Was ist die DÄGfA

Was ist die DÄGfA: Die älteste deutsche Akupunkturgesellschaft (1951), die sich für ein hohes Niveau in der Ausbildung von Ärzten engagiert.
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Wo hilft Akupunktur

Die Wirkung der Akupunktur ist bei unterschiedlichsten Indikationen durch zahlreiche Studien belegt.
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Akupunktur hat nicht geholfen?

Ihre Akupunkturbehandlung hat nicht ganz die erwünschte Wirkung zeigt. Das kann folgende Gründe haben:
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Was kostet Akupunktur

Die Kosten liegen bei 30 bis 70 Euro pro Sitzung. In einigen Fällen übernehmen die Krankenkassen die Kosten teilweise oder sogar ganz.
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Schröpfen

Es handelt sich um ein ausleitendes Verfahren. Blutiges und unblutiges Schröpfen ist ein fester Bestandteil der TCM und stellt eine der wichtigsten Reiztherapien dar. Darüber hinaus ist Schröpfen ein wichtiges Verfahren in den unterschiedlichsten Kulturen und wurde bereits im Altertum, im alten Ägypten, im Griechenland der Antike, und in verschiedenen traditionellen Medizinsystemen Afrikas und Südamerikas angewandt.

Verwendet wurden häufig Bambusrohr oder Tierhörner. Heute kommen Gläser bzw. Kunststoffgefäße mit und ohne Gummiball oder Pumpe zum Einsatz.



Beim Schröpfen wird ein regional begrenztes Vakuum auf bestimmten Bereichen der Körperoberfläche erzeugt.

Wirkprinzipien
Das Vakuum saugt die Haut an, dehnt das Bindegewebe und regt die lokale Durchblutung an. Schröpfen hat immunstimulierende Wirkungen. Die Mikrozirkulation von Blut und Lymphe wird verbessert und der Muskeltonus reduziert. Nach TCM-Kriterien entlastet es Blut- und Qi-Stagnation, pathogene Faktoren, v.a. Wind, werden ausgeleitet.

Bewährte Indikationen
  • Lokale Lymphschwellungen, Verhärtungen (z.B. über LG 14 – Witwenbuckel)
  • Schmerzen des Bewegungssystems, insbesondere myofasziale Triggerpunkte und Muskelhartspann v.a. paravertebral, HWS-, Schulter-, Lenden- Becken- Hüft- Bereich
  • Menopause-Syndrom
  • Adjuvante Therapie bei akuten Verletzungen des Bewegungssystems
  • Viszerale Funktionsstörungen

Nebenwirkungen/Unerwünschte Wirkungen
Insgesamt sind die Nebenwirkungen bei sachgemäßer Anwendung sehr gering. Es kann zu Hämatombildung kommen, die jedoch im Sinne der Ausleitung erwünscht ist.  Blasenbildung kann bei zu starkem Vakuum oder zu langer Einwirkzeit auftreten, jedoch ist auch diese im Sinne der Ausleitung zum Teil erwünscht (wie Cantharidenpflaster).

Lediglich Verbrennung der Haut sollte niemals vorkommen, hier wurde fälschlich der Rand des Schröpfkopfes zu stark erhitzt oder die Methode unsachgemäß angewendet.

Methoden

1. Unblutiges Schröpfen:
Material: Gläser ohne/mit Ventil und Gummiball
Technik: Es wird im Inneren des Schröpfkopfes mittels einer Feuerquelle oder mithilfe eines Blasebalgs blitzschnell ein Vakuum erzeugt und somit  die Haut nach innen gesaugt.

2. Blutiges Schröpfen:
Material: Gläser die man gut sterilisieren/säubern kann ohne Ventil und Gummiball
Technik: Die Hautpartie wird zuvor mit einer Lanzette, gelber Kanüle oder Pflaumenblütenhämmerchen leicht angeritzt. Dann Schröpfkopf aufsetzten, so dass das Vakuum das Blut in den Schröpfkopf zieht. Wundbereich desinfizieren

3. Schröpfmassage
Der festgesaugte Schröpfkopf wird über eine zuvor eingeölte Hautpartie (häufig paravertebral im Bereich der Blasen-Leitbahn) bewegt.

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