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Was ist die DÄGfA: Die älteste deutsche Akupunkturgesellschaft (1951), die sich für ein hohes Niveau in der Ausbildung von Ärzten engagiert.
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Wo hilft Akupunktur

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Was kostet Akupunktur

Die Kosten liegen bei 30 bis 70 Euro pro Sitzung. In einigen Fällen übernehmen die Krankenkassen die Kosten teilweise oder sogar ganz.
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Muskelverspannungen - Triggerpunkt-Akupunktur


Meist fängt es an wie ein Muskelkater, doch dann lässt der Schmerz nicht mehr locker. Triggerpunkte sind chronisch verkrampfte Muskelpartien, deren Schmerzen tief in den Körper ausstrahlen. So verursacht der verspannte Pomuskel oft Rückenschmerzen, die Nackenverspannung führt zu Kopfweh. Mit Triggerpunkt-Akupunktur lassen sich diese Störungen sanft und effektiv lösen.

Hier finden Sie einen 3-teiligen DZA Artikel zum Thema Triggerpunktakupunktur
Teil 1
Teil 2
Teil 3

Triggerpunkte sind chronisch entzündete oder gezerrte Muskelfasern oder Muskelabschnitte, die Schmerzen auslösen und in entferntere Körperregionen ausstrahlen. Nicht nur psychische Probleme und Blockaden können zum Entstehen der schmerzhaften Punkte führen, auch Sportverletzungen, verklemmte Nerven, Gelenkarthrosen oder immer gleiche Bewegungsabfolgen tragen oft dazu bei, dass sich Muskelpartien nicht mehr entspannen und schmerzen - eine Art Dauermuskelkater.

Oft stimmen die chronisch verkrampften Muskelstellen, die Triggerpunkte, mit klassischen Akupunkturpunkten überein. Die Chinesische Medizin kennt also die neuralgischen Punkte des Körpers längst. Die Schulmedizin machte sich dieses Wissen zu eigen und entwickelte die Triggerpunkt-Therapie, durch die in den erkrankten Bereichen gesundes Muskelgewebe entsteht.

Triggerpunkte entsprechen funktionsgestörten neuromuskulären Endplatten und gehen mit einer lokalen Störung der Trophik von Muskeln und Sehnen einher. Durch die Entspannung des Muskels vermindert sich der Schmerz und die lokale Durchblutung wird verbessert.

Anwendungsgebiet
Alle durch Triggerpunkte bedingte myofasziale Schmerzen und Funktionsstörungen (Bewegungseinschränkungen und gestörte Funktionsabläufe) können mit dieser Technik behandelt werden. Hierzu zählen Muskelverhärtungen, Insertionstendinopathien, Periarthropathien, die meisten (unspezifischen) Wirbelsäulenbeschwerden, z.T. auch segmentale Funktionsstörungen, ein Entrapment peripherer Nerven (z.B. Piriformis-Syndrom) etc. 

Die intramuskuläre Stimulation ist eine ableitende Technik, die nicht nur bei lokaler oder allgemeiner Fülle, sondern auch bei Leeresymptomatik mit lokaler Fülle angewandt werden kann. In jedem Fall muss die gesamte Reaktionslage des Patienten und seine psychoemotionale Verfassung beachtet werden.

Vorgehen
Auswahl der zu behandelnden Muskeln nach Palpationsbefund, Schmerzausstrahlung und Funktionsstörung (bei Schmerzen die Agonisten, bei Bewegungseinschränkung die Antagonisten untersuchen) unter Beachtung statischer, segmentaler und funktioneller Zusammenhänge.

Therapieziel
Schmerzlinderung, Verbesserung der Dehnbarkeit, Beweglichkeit zugehöriger Gelenke und der Trophik (auch zugehöriger Sehnen!).
Mit dieser Technik lassen sich Triggerpunkte sehr wirksam und wenig traumatisierend deaktivieren. Im Gegensatz zur therapeutischen Lokalanästhesie TLA wird hier nicht mit einer Kanüle ein Lokalanästhetikum injiziert, sondern mit dünnen Akupunkturnadeln ("dry needle"), ggf. unter Verwendung einer Führungshülse, der Triggerpunkt genau aufgesucht und punktiert. Bei exaktem Treffen des Triggerpunktes kommt es zu einer lokalen  Antwort, der sogenannten "local twitch response". Die "taut bands" in den Muskeln, in denen die Triggerpunkte liegen, fühlen sich nach der Therapie tastbar weicher an, die Muskeln sind oft auch deutlich tast- und sichtbar entspannter sowie länger mit verbesserter Beweglichkeit.

Erfahrungsbericht:
Else B. sieht sich im Sprechzimmer um, während sie auf ihren Orthopäden wartet. Ihr Blick fällt auf Bücherregale, das Kunststoffmodell eines Kniegelenks und einen Schreibtisch aus Glas, auf dem ihre Patientenkarte liegt. Else B., geboren 15.10.1943, liest die Kölner Hausfrau darin, und weiter in Handschrift: myofasziales Schmerzsyndromx - so der medizinische Fachausdruck für ihr Leiden.

Was hinter diesem Begriff steckt, weiß Else B. nur zu gut: starke, chronische Schmerzen im Bereich der Nacken- und Schultermuskulatur, die bis in den Kopf hinein ausstrahlen. Die Beschwerden begannen nach dem Tod ihres Mannes vor neun Monaten und werden seither immer schlimmer - durch die seelische Belastung kam es zu heftigen Muskelverspannungen,so glaubt Else B.s Orthopäde, der auch in Chinesischer Medizin ausgebildet ist. Gut gelaunt begrüßt er jetzt seine Patientin: "Na, dann kann's losgehen!" Zum ersten Mal wird Else B. heute eine Triggerpunkt- Akupunktur bekommen, eine besondere Form der chinesischen Nadeltherapie, bei der genau jene Muskelpunkte behandelt werden, von denen die Schmerzen ausgehen.

Auch Else B. befreit die Behandlung von ihren Schmerzen: Nach einer genauen Untersuchung der betroffenen Muskeln setzt ihr der Orthopäde jetzt hauchdünne Akupunkturnadeln an den Schmerzzentralen ihrer Nackenmuskulatur. Den Stich spürt sie nicht, doch der Muskel zieht sich vorübergehend kräftig zusammen. Diese "lokale Zuckungsantwort", wie sie der Akupunkteur nennt, kann etwas unangenehm sein. Umso angenehmer ist aber, was folgt: Das spürbare und anhaltende Nachlassen der Schmerzen, mehr Beweglichkeit und neue Kraft.





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Die chinesische Medizin (auch Traditionelle Chinesische Medizin oder abgekürzt TCM genannt) wendet sich den Fragen von Krankheit und Heilen auf ganz andere Weise zu, als unsere westliche Schulmedizin
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